Myome

Unter einem Myom oder Uterus myomatosus versteht man eine gutartige Muskelgeschwulst der Muskelfasern in der Gebärmutter. Bei ca. 20% aller Frauen über dem 30. Lebensjahr kommt es zu einem solchen Knoten in der Gebärmutter, der durch stetiges, aber in der Regel langsames , Wachsen sehr groß werden kann.

Da das Wachstum dieser gutartigen Geschwulst von funktionierenden Eierstöcken, also der Östrogenproduktion abhängt, tauchen Myome nicht bei Kindern vor der Geschlechtsreife und nicht bei Frauen in den Wechseljahren auf. Eine bösartige Entartung dieser Knoten ist extrem selten und tritt in nur 0,1% der Fälle auf.

Symptome:
Das Hauptsymptom der Myome sind die Blutungsstörungen im Sinne einer verlängerten und verstärkten monatlichen Regelblutung, die über Wochen anhalten kann. Der Grund dafür ist mechanischer Natur. Einerseits ist durch ein Myom die Fläche innerhalb der Gebärmutter vergrößert, andererseits kann sich die Muskulatur der Gebärmutter durch den Knoten nicht mehr so gut zusammenziehen und dadurch den Blutstrom aus den Gefäßen stoppen. Die Folge dieser verlängerten und verstärkten Blutungen ist häufig eine Blutarmut (Anämie), die sich durch Blässe, Schwächgefühl und Herzklopfen bemerkbar machen kann.
Erst wenn der Knoten eine gewisse Größe erreicht hat, kommt es zu Schmerzen durch die verdrängten Nachbarorgane. Je nach Sitz des Myoms kommt es zu Schmerzen beim Stuhlgang, zu Druck auf die Harnblase mit vermehrtem Harndrang zu Kreuzschmerzen bei einer Ausdehnung in die Kreuzbeinhöhle oder ziehende Unterbauchschmerzen.
Diagnose:

Ihr Frauenarzt kann einen Uterus myomatosus sehr leicht durch die Tastuntersuchung (die Gebärmutter ist vergrößert), sowie durch den Ultraschall von der Scheide aus (man kann die Knoten in der Gebärmutter erkennen), feststellen. Einer Behandlung des Myoms ist aber nur dann sinnvoll und anzuraten, wenn der Knoten wirklich Beschwerden, im Sinne von verstärkten Blutungen oder Schmerzen macht. Ansonsten ist es ausreichend, den Knoten zu beobachten und in 6-monatigen Abständen zu kontrollieren.

Therapie:

Muss das Myom behandelt werden, kann Ihr Frauenarzt zunächst versuchen, durch Medikamente (Gestagene), das Wachstum des Knotens zu hemmen. Ansonsten ist am ehesten eine Operation angezeigt. Heute ist es möglich, den Muskelknoten aus der Gebämutter "herauszuschälen" um die Gebärmutter zu erhalten.
Dieser Eingriff kann je nach Größe und Lage des Tumors auch durch eine Bauchspiegelung gemacht werden. Diese Vorgehensweise ist vor allem sinnvoll bei Frauen, die noch Kinderwunsch haben.

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