Barrieremethoden

Verhütungsmethoden werden "mechanisch" genannt, wenn sie für die Spermien eine Barriere bilden so daß sie nicht zur Eizelle gelangen können. Bis auf die Spirale ist ihre Sicherheit stark von der richtigen Anwendung abhängig.

Das Kondom:
Das wohl bekannteste mechanische Verhütungsmittel. Das Material aus Latex oder Gummi, neuerdings auch aus Kunststoff, ist hauchdünn und sehr reißfest. Wärme- oder Kälteeinwirkungen können das Gummi brüchig machen und seine Sicherheit beeinflussen.
Pearl-Index: 4-9, je nach korrekter Handhabung
Vorteile: Einzig sicherer Schutz gegen HIV, Hepatitis und andere Infektionskrankheiten
Nachteile: Umständliche Prozedur, kann die Harmonie stören, oft nicht "gefühlsecht", relative Sicherheit
Kosten: ca. 50 Cent / Stück

Das Diaphragma:

Eine Latexkuppel, die vom Arzt angepaßt wird und wie ein Schutzwall vor dem Muttermund liegt. Das Eindringen der Spermien wird so verhindert. Muß mit spermiziden Cremes kombiniert werden.
Pearl-Index: 4-7, je nach korrekter Handhabung
Vorteil: Keine hormonelle Belastung, Verhütung nicht durchgehend sondern "bei Bedarf", kann immer wieder nach Reinigung unter fließendem Wasser benutzt werden.
Nachteil: Handhabung umständlicher als beim Kondom. Kann frühestens 6-8 Stunden nach Geschlechtsverkehr entfernt werden.
Kosten: ca. 20,- € / Stück

Portiokappe:
Kleine Kunststoffkappe, die nicht vom Arzt angepaßt werden muß. Gebrauch wie das Diaphragma.
Vorteil: Keine hormonelle Belastung, Verhütung nach Bedarf
Nachteil: Anwendung ebenso umständlich wie beim Diaphragma und Kondom.Relativ großes Schwangerschafts-Risiko
Kosten: ca. 20,- €

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