Brustkrebsfrüherkennung

Grundsätzlich gibt es heute zwei Situationen, in denen es zur Entdeckung eines Mammakarzinoms kommt.

  1. Die Selbstuntersuchung: Leider noch viel zu häufig, entdeckt die betroffene Frau einen Knoten bei der Selbstuntersuchung, welcher dann bei weiterer Abklärung sich als Karzinom herausstellt.
  2. Die ärztliche Untersuchung: Im Rahmen einer Routineuntersuchung bzw. der Krebsvorsorge wird bei der Tast- oder Ultraschalluntersuchung der Brust ein Herdbefund erhoben, welcher dann bei weiterer Abklärung die Diagnose Karzinom ergibt.


Neuere Untersuchungen zur Frage der Mortalität bei Mammakarzinom zeigen wie wichtig die Entdeckung des okkulten ergo nicht-tastbaren Mammakarzinoms für das nicht weitere Ansteigen der Mortalität ist.

Auch wenn die Selbstuntersuchung durch die Frau eine sinnvolle Ergänzung zur Früherkennung darstellt, so wird sie keinen Durchbruch in der Erhöhung der Entdeckungsrate der kleinen Karzinome bringen. Die Selbstuntersuchung kann aber die Motivation am Früherkennungskonzept mittels bildgebender Verfahren erhöhen.

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