Sie möchten wissen, ob Ihr Kind gesund zur Welt kommt. Dafür gibt es verschiedene Untersuchungsmethoden. Basis aller Untersuchungen ist der Ultraschall, mit dem die meisten aller kindlichen Fehlbildungen zu entdecken sind. Außerdem ist der Ultraschall für Mutter und Kind ohne gesundheitliches Risiko.

Weitere wichtige Untersuchungen sind die Blutuntersuchungen am Beginn und im weiteren Verlauf der Schwangerschaft (Blutgruppe, Röteln, HIV, Lues, CMV (Cytomegalievirus-Infektion), Toxoplasmose, Hepatitis B, AFP, ggf. Glocose(Zucker)-Test, sowie gegen Ende der Schwangerschaft das CTG (Cardiotokogramm, Regisitrierung der kindlichen Herztöne).

Spezielle Untersuchungsmethoden zu Beginn der Schwangerschaft sind die Fruchtwasseruntersuchung (Amniocentese) oder die Plazentazottenuntersuchung (Chorionzottenbiopsie). Beide Methoden dienen der Entdeckung spezieller chromosomaler Erkrankungen, z.B. dem Mongoloismus. Problem dieser beiden Untersuchungen ist, dass sie zwar auf der einen Seite eine sichere und zuverlässige Diagnose ergeben, auf der anderen Seite aber auch mit dem Risiko einer Fehlgeburt belastet sind.

Während die Häufigkeit der großen Mehrzahl aller kindlichen Fehlbildungen unabhängig vom mütterlichen Alter ist, steigt das Risiko für Chromosomenfehlbildungen (z.B. Mongoloismus) mit zunehmendem mütterlichem Alter an. Diese Tatsache hat dazu geführt, Frauen ab 35 Jahren die Fruchtwasseruntersuchung zu empfehlen.

Wir sind allerdings der Meinung, dass diese Empfehlung auf Grund neuerer Untersuchungsmethoden nicht mehr zeitgemäß ist.

Wir empfehlen allen Frauen, unabhängig vom Alter, die erfahren möchten, ob bei ihnen ein erhöhtes Risiko für eine Chromosomenstörung des Kindes besteht, dass Diagnose-Programm der Fetal Medicine Foundation (FMF), London.
www.fetalmedicine.com

Sollte sich hierbei ein erhöhtes Risiko ergeben, käme eine Fruchtwasseruntersuchung oder Chorionzottenbiopsie in Betracht.

Das Programm der FMF beinhaltet die Ultraschallmessung der sogenannten Nackentransparenz des Embryos in der 12./13-Schwangerschaftswoche, sowie eine Blutentnahme zur Bestimmung eines Hormons (ß-HCG) und eines Proteins (PAPP A). Aus den so erhaltenen Daten wird unter Einbeziehung des mütterlichen Alters mit Hilfe einer speziellen Software der FMF das Risiko für das Vorliegen einer kindlichen chromosomalen Erkrankung errechnet. Mit dieser Methode lassen sich 80% aller chromosomalen Erkrankungen erkennen.

Die Untersuchung ist nicht Bestandteil der Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Private Versicherer erstatten die Kosten.

Die Kosten für eine evtl. notwendige Fruchtwasseruntersuchung oder Chorionzottenbiopsie werden hingegen sowohl von den Privat Versicherungen als auch von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Zur Früherkennung von Fehlbildungen der Wirbelsäule (offener Rücken) kann in der 16. bis 17. Schwangerschaftswoche das AFP (Alpha-Feto-Protein) durch eine einfache Blutuntersuchung bestimmt werden. Auch diese Untersuchung wird von den Kassen erstattet.

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